Was bedeutet Mining?

Das sogenannte Mining gilt als das Goldschürfen des 21. Jahrhunderts. Das lässt sich am besten am Beispiel der Krypotwährung Bitcoin verdeutlichen: Durch Mining werden kontinuierlich neue Blöcke erzeugt, welche der Blockchain hinzugefügt werden, wodurch in der Folge wiederum neue Bitcoins ausgegeben werden. Die Miner, also die Schürfer verdienen letztlich dadurch virtuelles Geld, dass sie die Leistung ihres Rechners dem Bitcoin-Netzwerk zur Verfügung stellen. Jedoch müssen die angehenden Miner einige technische Voraussetzungen mitbringen.

Die Besonderheit einer Kryptowährung besteht darin, dass sie dezentral verwaltet wird aber dennoch international Gültigkeit hat, sofern sie vom Handelspartner akzeptiert wird. Verwaltet wird das virtuelle Geld außerdem nicht durch eine Bank, Behörde oder Regierung, sondern durch das Rechnernetz sämtlicher Teilnehmer. Das Mining spielt dabei nicht nur für die Erzeugung neuer Währungseinheiten eine wichtige Rolle, sondern auch für das Aufzeichnen und Sichern der jeweiligen Transaktionen.

User, welche ihre Rechnerleistung für das Mining zur Verfügung stellen, werden im Gegenzug dafür in der jeweiligen virtuellen Währung entlohnt – teilweise durch neu geschöpfte Währungseinheiten, teilweise aber auch durch die Transaktionsgebühren, bis es zu einer FOMO Nachricht kommt, denn dann sinkt in der Regel die Nachfrage nach Mining. Doch was heißt FOMO?

Ob das Mining aber tatsächlich von Erfolg gekrönt ist, hängt in erster Linie von der richtigen Ausrüstung ab. Grundsätzlich gilt: Je höher die Leistung der eingesetzten Rechner ist, umso erfolgreicher ist auch das Mining.

Das ist beim Mining wichtig

Weltweit erfolgen rund um die Uhr Transaktionen, bei welchen die Zahlung in Bitcoins erfolgt. Diese Transaktionen müssen aber aufgezeichnet und auch verwaltet werden, damit sie auch später noch nachvollzogen werden können. Innerhalb des Netzwerks werden deshalb sämtliche Transaktionen, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums stattgefunden haben, in einer Liste – dem Block – zusammengefasst. Durch das Mining werden also sämtliche Vorgänge, die sich innerhalb eines Blocks ereignet bestätigt und virtuell verbucht. Sobald der Block bestätigt ist, wird er anschließend in die Blockchain übertragen. Bevor dies geschieht, wird der Block aber zunächst verschlüsselt, um ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten.

Das ist notwendig

Um am Mining teilnehmen zu können, reicht zunächst ein handelsüblicher Rechner aus. Allerdings braucht der Miner eine spezielle Software, die ihm den Zugang zum Netzwerk möglich macht. Diese Software nennt sich Wallet, die Transaktionen mit der virtuellen Währung sind in etwa vergleichbar mit dem Bezahlsystem Paypal. Ferner sollten die verwendeten Rechner mit einer äußerst guten Grafikkarte oder mit einem Bitcoin Miner aufgerüstet werden, beides lässt sich über den USB-Anschluss anschließen.

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