Geld sparen beim Videospiel-Kauf

Die Vorfreude gehört dazu. Kommt nach langem Warten endlich das ersehnte neue Videospiel, die Erweiterung eines Klassikers oder tolles neues Zubehör auf den Markt, kostet es einiges an Selbstbeherrschung, um nicht sofort zuzuschlagen.

Doch wer überlegt kauft, kann sogar bei Neuerscheinungen Geld sparen. Statt in den vorinstallierten eShops das gewünschte Game als Download zu kaufen und fast immer den vollen Preis zu bezahlen, lohnt es sich, nach so genannten Key-Shops zu suchen. Allerdings sollte dabei darauf geachtet werden, ob die Key-Shops offizielle Händlerlizenzen besitzen. Nintendo arbeitet zum Beispiel mit Gamesrocket.de und McGame.de zusammen. In beiden Shops sind Nintendo-Spiele wie das neue „Mario Party“ für Nintendo Switch zum reduzierten Preis zu haben. Die Gamekeys können dann im offiziellen Store eingelöst werden.

Der Preisvergleich bei verschiedenen Händlern ist eine weitere gute Idee, weil sich manchmal ein Anbieter finden lässt, der durch eine Rabattaktion das gewünschte Spiel günstiger anbietet.

Guthabenkarten von Händlern sind ein weiterer Tipp, weil diese häufig zum vergünstigten Preis zu haben sind und in den Stores zum vollen Wert eingelöst werden können. Gibt es auf die Einkäufe zusätzlich einen Bonus für künftige Käufe, wird der Spaß zum echten Schnäppchen.

Bonus-Aktionen sind insgesamt im Kommen. In vielen Online Casinos finden Zocker Spiele mit Bonus-Guthaben und Zusatzspielen. Gewiefte Gamer können hier ihre mit Strategiespielen erworbenen Kenntnisse auch erfolgreich auf andere Spiele übertragen, die ebenfalls Köpfchen und Psychologie erfordern. Nicht umsonst sind auf Strategie aufgebaute Spiele wie „Hearthstone“ bei Pokerfans so beliebt, und auch umgekehrt gilt das Prinzip. In beiden Fällen wird vor allem der Gegner studiert, um am Ende als Sieger hervorzugehen.

Wer seine Ungeduld bezähmen kann und nicht gleich zum Erscheinungstermin das Game in der Hand halten oder herunterladen muss, kann im Normalfall den Zeitfaktor auf dem Bankkonto spüren. Je länger Spiele und Zubehör auf dem Markt sind, desto wahrscheinlicher sind Preisreduzierungen. Vor allem in den „Grabbelkisten“ der physischen Läden lässt sich so manches Schnäppchen entdecken.

Gebrauchte Spiele sind zum Beispiel bei Ebay oder Amazon zu finden, genau wie Konsolen aus zweiter Hand. Wer seine ausgedienten Sachen dort verscherbelt, kann mit etwas Glück genug Geld einnehmen, um die Neuerwerbungen leichter zu finanzieren.

Herrscht dennoch Ebbe in der Kasse, lassen sich viele Games mittlerweile auch zum Nulltarif daddeln. Alles, was dafür gebraucht wird, ist ein Smartphone und etwas Geduld, weil die meisten populären „Free to Play“-Games durch zwischengeschaltete Werbung finanziert werden. Dafür gibt es inzwischen nicht nur Ladenhüter und alte Spiele, sondern auch Hits wie „Clash Royale“ und „Pokemon Go“. Auf Konsolen sind sogar Spiele wie „Fortnite Battle Royale“ zum Nulltarif zu haben.

Während das Weiterverkaufen von alten, nicht mehr benutzten Spielen gang und gäbe ist, sollte der Abschied von Konsolen und VR-Headsets gut überlegt werden.

Die neuen Modelle sind zwar schneller und vor allem im VR-Bereich ausgereifter, aber bevor etwa von der Oculus Rift Abschied genommen wird, um sie gegen die neue Mobilbrille Oculus Go einzutauschen, sollten die eigenen Ansprüche fürs Gaming analysiert werden, ehe der Glanz des Neuen vor der Realität verblasst.

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